Die Erzgebirgische Weisse Spur durch Zinnwald.
13.6.08, Pressemitteilung im Teplicky Denik/Teplitzer Anzeiger: Der Rat des Aussiger Bezirks genehmigte auf seiner 115. Sitzung die Aussiger Region als Partner des Projekts – „Propagierung der Erzgebirgischen Weißen Spur und die Schaffung eines neuen Produkts des Fremdenverkehrs“. Mit dem Partnerschaftsangebot kam die Bürgervereinigung Erzgebirgische Weiße Spur.
Die Erzgebirgische Weiße Spur ist ein einzigartiges Netz von Langlauftrassen im Erzgebirge im Bereich Lesná/Ladung, Klíny/Göhren, Dlouhá louka/Langewiese, Bouřňák/Stürmer, Cinovec/Zinnwald, Fojtovice/Voitsdorf und Telnice/Tellnitz. Den Langläufern werden ca. 350 km Langlaufstrecke geboten, die auch Anschluss an die Loipen im benachbarten Sachsen haben. Die Höhenlage bewegt sich zwischen 750 bis 950 m ü.M., was den Kennern der weißen Spur gute Schneebedingungen garantiert.
Die erste Saison der der Erzgebirgischen Weißen Spur (EWS) war mehr als erfolgreich, deswegen gab der Bezirk auch dem Verein EWS sein Einverständnis zur Partnerschaft beim o.g. Projekt. Die Bürgervereinigung möchte das genannte Projekt in das Regionale Operationsprogramm einbeziehen.
Ziel des Projekts ist eine qualitätsgerechte und vor allem zweckdienliche Werbung für das Erzgebirge. Konkret soll dies mit Hilfe von Informationstafeln und akustischen Wandtafeln in Lesná/Ladung, Klíny/Göhren, Dlouhá louka/Langewiese, auf dem Bouřňák/Stürmer, Cinovec/Zinnwald, in Fojtovice/Voitsdorf und Telnice/Tellnitz geschehen. Besetzung der Trassen mit einem Navigationssystem, also mit Richtungsgebern und Kilometeranzeigen. Schaffung von Internet-Seiten und Einrichten von Webkameras, die die klimatischen Bedingungen der EWS-Trassen beobachten und auf die Webseiten www.kbstopa.cz übertragen. Weiterhin stellt sich das Projekt zum Ziel, touristisches Kartenmaterial der Langlauf-Loipen und Werbematerial zu schaffen und nicht zuletzt aufblasbare Start- und Zieltore für Langlauf-Wettbewerbe zu besorgen. Und nicht zuletzt möchte die Vereinigung auch seine Schutzmarke für die Spur registrieren lassen.
Insgesamt würde das Projekt auf etwa 1 Mill. Kronen kommen, wobei 85 Prozent der Summe die europäische Dotation betragen sollte, den Rest muss die Bürgervereinigung mit eignen Finanzen tragen.